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Sind Kinder empfänglicher für Paranormales?

Dieses Thema im Forum "Esoterik allgemein" wurde erstellt von Iwanttobelieve, 31. März 2011.

  1. Iwanttobelieve

    Iwanttobelieve New Member

    In den letzten Nächten habe ich mal wieder recht intensiv geträumt. Oft erinnere ich mich morgens nicht mehr an meine Träume, aber diesmal klappte es.

    Ich erinnere mich, dass es mir als Kind viel leichter fiel mich an meine Träume zu erinnern, sie zu steuern.

    Auch bildete ich mir als kleiner Junge einen imaginären Schutzengel ein, graue Gestalten sah ich fast täglich irgendwo im Augenwinkel.....

    Irgendwann hört es dann auf als ich zur Schule kam.

    Meine Frage daher:
    Sind Kinder empfänglicher für vieles aus dem esoterischem Bereich? Ist es als Kind leichter aufmerksam zu sein? Liegt es daran, dass man noch nicht soviele anderen Probleme im Kopf hat? Oder verlernt man es einfach?
     
  2. Nuff-Nuff

    Nuff-Nuff New Member

    AW: Sind Kinder empfänglicher für Paranormales?

    Manchmal, nicht oft, erinnere ich mich morgens daran, mehrere verschiedene Begebenheiten im Traum erlebt zu haben. Die Fülle des "Erlebten" resultiert , meiner Meinung nach, aus den Erlebnissen, Erfahrungen und Sichtweisen die sich mit zunehmendem Alter mehren. Ein Kind geht mit dem weniger Erlebten unbekümmerter um. Ein Kind ist noch nicht so problembelastet wie ein älterer Mensch. Ich möchte mich eigendlich auch nicht nur auf Probleme beschränken. Sagen wir mal emotionale Erlebnisse. Salopp gesagt ist die Traumwelt eines Kindes nicht so umfangreich wie die eines Erwachsenen und es kann sich somit besser erinnern.
    Kann sein, daß die Fachwelt jetzt "Blödsinn" ruft, aber das sind meine Gedanken zu dem Thema.
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 31. März 2011
  3. Ehemaliger_User

    Ehemaliger_User Beatus ille, qui procul negotiis.

    AW: Sind Kinder empfänglicher für Paranormales?

    Hallo Iwanttobelieve

    Ich denke schon, dass Kinder empfänglicher und auch aufmerksamer für Wahrnehmungen spiritueller bzw. esotgerischer Art sind, weil sie offener und (noch) nicht mit anerzogenen Vorurteilen belastet sind. Das kommt erst, wenn Kinder über ihre Träume oder gar Erlebnisse mit den Eltern reden, die dann allerdings meist ganz schnell dabei sind, dem Kind solche Erfahrungen als Unsinn auszureden.
    Somit verlernen sie, mit den Eltern offenen und vorurteilslos über ihre Erlebnisse zu berichten, und sie geraten mit zunehmendem Alter allmählich in Vergessenheit.

    Und Nuffi, mir ist es egal, was die "Fachwelt" als "Blödsinn" bezeichnet, denn meine Gedanken und Ansichten lasse ich mir nicht vordiktieren, die ändere ich, wenn ich es für richtig halte, allein.:-D

    Liebe Grüße Euch Zwei
    Solly
     
  4. Ehemaliger_User

    Ehemaliger_User Beatus ille, qui procul negotiis.

    AW: Sind Kinder empfänglicher für Paranormales?

    Aufzuwachsen und sich der Welt anzupassen bedeutet auch, seine Sinne auf die allgemeinen Standards zu kalibrieren.
    Dazu gehört die Erfahrung. Ein Kind weiß eben erst, was heiß bedeutet, wenn es das erfahren hat.
    Ich glaube auch, daß mit der Kalibrierung eine Begrenzung stattfindet.
    Jetzt kommt das Problem der Kommunikation hinzu.
    Wie soll ein Kind eine neue Erfahrung, die es nicht mit den Eltern teilt, diesen verständlich machen können?
    Es ist also auf dem Weg der normalen Naturwissenschaft schlicht unmöglich, zu belegen, daß Kinder das gleiche und nur das gleiche sehen und erleben wie Erwachsene.
     
  5. Dirtsa

    Dirtsa New Member

    AW: Sind Kinder empfänglicher für Paranormales?

    Magisches Denken ist meines Wissens im Vorschulalter nichts Ungewöhnliches, wenn nicht sogar Bestandteil der kindlichen Entwicklung und nimmt in der Regel mit der Schulreife ab.
     
  6. Yinchi

    Yinchi New Member

    AW: Sind Kinder empfänglicher für Paranormales?

    Hmmmm, ich bin mir sicher, das Kinder für sowas empfänglicher sind. Meiner Meinung nach verlernt ein Kind es allerdings einfach mit der Zeit, so zum Erwachsenwerden hin. Mit dem Älter werden geht einiges verloren, z.B. der Spaß am spielen und rumtoben, die Zeit vergeht schneller, es kommt ein gewisser Alltag rein, man hat nicht mehr den gleichen Spaß wie früher. Und ich glaube so ist das auch mit dem Empfänglichen, das es einfach weg geht. Bei einigen natürliche nicht, aber ich mein jetzt so im allgemeinen.
     
  7. Bona-Dea

    Bona-Dea New Member

    AW: Sind Kinder empfänglicher für Paranormales?

    Hallo Yinchi;
    Ja Kinder werden beeinflusst, von der herrschenden Meinung und irgendwann sehen sie keine Elfen und Engel mehr, denn was zählt ist die Wissenschaft und nicht das, was ihre Gefühle ihnen sagen.
    Es soll aber welche geben, die immer auch "Kind" bleiben.....
     
  8. Telepathetic

    Telepathetic New Member

    AW: Sind Kinder empfänglicher für Paranormales?

    Die letzte Frage beantworte ich mit Ja. Man verlernt es, wenn der Fokus auf andere Dinge gerichtet wird. Man verlernt es aber nicht komplett. Ich persönlich kann mich selten morgens an meine Träume erinnern und wenn sie wirr sind, dann mache ich mir die Mühe nicht, sie zu behalten und zu interpretieren. Ich habe auch den Eindruck, dass ich das gar nicht soll. Wenn mir ein Traum etwas sagen soll, dann ist er klar, einfach mit meinem Tagesbewußtsein zu interpretieren und ich behalte mir Traumgeschehen und Interpretation quasi auf ewig.

    Ich hatte mal den Eindruck gewonnen, dass meine nächtliche Traumaktivität abnimmt, wenn ich am Tag viel träume und analysiere. Vielleicht stimmt daher der Vorwurf an Erwachsene, sie hätten den Bezug zu ihrer Nachtseite verloren, nicht generell. Der Erwachsene, der sich am Tage mit seinen Angelegenheiten intensiv und abschließend beschäftigt, der muß das nicht nachts tun? Aber dann gibt's ja auch die Ansicht, dass im Traumgeschehen vom Träumer verdrängte Angelegenheiten versteckt sein können, um den Träumer vor Schmerz zu schützen.

    Vielleicht sind Talente zum Träumen und zum Wahrnehmen von Übersinnlichem und deren Interpretation unterschiedlich verteilt? Nicht jeder fühlt sich z.B. vom Schamanismus als professionellem Träumen oder von Kunst als Ausdruck von Wahrnehmung und dergleichen angezogen und erst recht nicht jeder geht diese Wege mit vollkommenen Ernst und mit lebensbestimmender Hingabe.

    Bin ähnlicher Meinung. Obwohl es auch gewiß Lehrer gibt, die der Esoterik, bzw. dem New Age geöffnet sind. Das eine muß das andere ja nicht automatisch ausschließen. Die Subjektivität steht höchstens in der Theorie der Objektivität genau und festgefügt gegenüber. Wissenschaftlichkeit ist dementsprechend auch nicht der Gegner von Esoterik und so, sondern eine Freundin, die dabei hilft, diese Phänomene immer besser zu beschreiben und sie Suchenden besser zugänglich zu machen; die dabei hilft, diese Phänomene von anderen Phänomenen zu trennen, um leichter wieder aufstehen zu können, wenn man über ein ungewöhnliches, fremdes Phänomen gestolpert ist.
     

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